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Erfolgreiche Arbeitstagung der FERBA anlässlich der internationalen Messe „fieragricola“ in Verona, am 6. Februar 2010

 

Am Samstag, dem 6. Februar 2010, traf sich die Arbeitsgruppe des Vorstandes zur Evaluierung der aktuellen Situation sowie zur Vorbereitung der Generalversammlung. Die Generalversammlung wird am 23. April 2010 in Albertville in Frankreich stattfinden.

 

An der Arbeitstagung nahmen teil: ( v.l.: ) Alain Ghignone, Dr. Christina Müller, Direktorin der FERBA, Ing. Otto Hausegger, Dr. Paolo Scrocchi, Generaldirektor der AIA, ÖR Erich Scheiber, Vizepräsident der FERBA, Ing. Gottfried Hainz und Dr. Italo Gilmozzi.

 

Dr. Paolo Scrocchi, Generaldirektor der AIA (dies ist die Nationale Züchtervereinigung Italiens, die alle Organisationen aller landwirtschaftlichen Viehgattungen und aller Rassen umfasst), beehrte die Arbeitsgruppe mit seinem Besuch und seinen Anmerkungen zur Bedeutung der Rassen des Alpinen Systems. Zentrales Thema dabei war das Leistungspotential dieser Rassen. Dr. Scrocchi verwies darauf, dass sie immer Dreinutzungsrassen waren und auch heute noch sind. Dass diese Tiere hervorragend in der Milch und Fleischqualität sind, bezeichnete er  nicht als wirklich neue Erkenntnis. Anstelle der Zugleistung, früher waren die Tiere ja unentbehrlich als Zugtiere in der Landwirtschaft, ist nun die Umweltleistung getreten. Die Rassen des Alpnen Systems erhalten nicht nur die Umwelt, sonder sie gestalten diese im positiven und nachhaltigen Sinn.

 

 

Dr. Paolo Scrocchi und ÖR Erich Scheiber sind sich einig: "Die Bergrinderrassen sind etwas Besonderes". 

 

 

 

 

Bericht zur letzten Generalversammlung am 3. Juli 2009



Am Freitag, dem 3. Juli 2009 hat in Hüttschlag im Nationalpark Hohe Tauern die Generalversammlung der europäischen Föderation der Rinderrassen des Alpensystems stattgefunden.
 
Für die gelungene Organisation zeichnete die ARGE Pinzgauer mit Obmann Dir. Christian Dullnigg und Geschäftsführer Mathias Kinberger verantwortlich. Zu Beginn der Versammlung wurde der Nationalpark von seinem Direktor DI Wolfgang Urban vorgestellt.  
 
 
 
 
An der Tagesordnung stand unter anderem die Neuwahl der Organe. Ing. Gottfried Hainz wechselte von der Geschäftsführung in den Vorstand der FERBA, zur neuen Direktorin wurde Dr. Christina Müller von der Nationalen Vereinigung der Grauviehzüchter Italiens gewählt. Österreich ist in der F.E.R.B.A. Organisation stark vertreten: ÖR Erich Scheiber wurde als Obmannstellvertreter und Otto Hausegger sowie Christian Dullnigg als Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Die Vertreter aus den italienischen Provinzen Trient und Aosta wurden sowie die Vertreter aus Deutschland und Frankreich wieder bestätigt.
 
 
 

 


 
 
Ein besonderer Anlass zur Freude war die Aufnahme der 12. Rasse, der Tux-Zillertaler Rasse, als neues Mitglied in die Organisation. Ing. Christian Moser kann sich somit als 3. Vertreter der „wehrhaften“ Rassen bezeichnen, denn diese Eigenschaft spielt sowohl bei den Eringern als auch bei der kastanienfarbenen Valdostana eine Rolle.
 
 


 
In der Generalversammlung wurde die Erstellung einer Resolution zum Thema standortangepasste natürliche Produktion sowie über die Natürlichkeit der Lebensmittel bzw. der genauen und nachvollziehbaren Kennzeichnung von Lebensmittel beschlossen. Man spricht sich klar gegen irreführende Bezeichnung wie Analogkäse und Schinkenimitate aus.
 
Informationen zur FERBA: www.ferba.info
 
 


 
Amtsübergabe: Ing. Gottfried Hainz ( 3. v.l) übergibt an Dr. Christina Müller, weiters am Bild:  von links. Ob.Stv. ÖR Erich Scheiber, Obmann Johann Weißensteiner und Ob.Stv.Konrad Schwär




 

In der Generalversammlung 2008 wurde beschlossen, nachfolgende Resolution an die EU zu richten:

 

Brief an Komissarin Fischer Boel